Kategoriearchiv: Dies und das

Elternbriefe-Abonnement für Ersteltern

Kompetente Unterstützung für Eltern im Erziehungsalltag

Eltern wollen nur das Beste für Ihr Kind. Doch das ist nicht immer leicht: Die enorme Flut an Informationen vergrössert die Unsicherheit. Die Elternbriefe von Pro Juventute bestärken Mütter und Väter in ihrem Elternsin, wecken Verständnis für die Bedürfnisse des Kindes, geben Sicherheit bei der Erziehung und bieten Orientierung beim Zusammenleben.

Die Pro Juventute Elternbriefe sind seit über 50 Jahren eine wichtige Stütze für rund 55’000 Mütter und Väter, die zum ersten Mal Eltern werden. Die Elternbriefe begleiten Eltern während der ersten sechs Lebensjahre ihres Kindes. Kurz und prägnant aufbereitet und passend zum Alter des Kindes erhalten Eltern hilfreiche Informationen und praxisorientierte Tipps zur Entwicklung und Erziehung, zu Pflege und Ernährung, zur Mutter-Vaterrolle, zur Kinderbetreuung usw.

Stand Oktober 2021 werden die Kosten für die Elternbriefe bis zum 3. Lebensjahr durch die Gemeinde Villigen getragen.

Bestellung und weitere Informationen findest du auf der Pro Juventute Seite hier geht es zur Pro Juventute Seite

Märli-Stund mit Trudi Gerster

Hier ist unsere Elternverein Playlist auf Spotify. Man kann sich bei Spotify auch kostenlos anmelden. Allerdings wird dann die Reihenfolge der Märchen zufällig abgespielt und ca. alle 30 Minuten folgt eine kleine Werbeunterbrechung.

Und wir empfehlen natürlich, wenn immer möglich den Kindern selber vorzulesen 😉

Abwechslung, nachhaltig und kostengünstig

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Bei einigen stapeln sich die Spielsachen im Zimmer, andere können (oder wollen) mit dem Konsum nicht mithalten. „Das muss ich haben“, aber kaum ist der Jagdinstinkt gestillt und ein paar Wochen damit gespielt, ist es nicht mehr interessant.

Ja, es gibt auch eine Alternative zum Konsum, wenn man bereit ist, auf Trends und das Neuste zu verzichten. Auch in unserer Region gibt es die Möglichkeit, Spielsachen auszuleihen.

Ludotheken verleihen Spielsachen zu Selbstkosten. Die Leihdauer liegt in der Regel bei 20 bis 30 Tagen. Je nach Ludothek ist das Angebot grösser oder kleiner. In unserer Region ist die Ludothek Brugg in unserer Nähe. Sie bietet über 1’000 Spielsachen an. Sei es Duplo, Lernspiele wie Tiptoi, Musikinstrumente wie Trommeln (arme Nachbaren) und noch vieles andere.

Und dann wird das Spielzeug nicht in die Kiste verstaut auf nimmer wiedersehen, sondern in die Ludothek zurückgebracht. Und wenn man schon mal dort ist, dann kann man gleich ein neues Spielzeug ausleihen – Abwechslung im Kinderzimmer für 30 Franken Jahresgebühr und eine Ausleihgebühr von 1-7 Franken pro Spielzeug.

Und sollte das Ultimative Spielzeug dabei sein, kann man es sich immer noch in einem Spielwarengeschäft kaufen 😉 www.ludothek-brugg.ch

Taschengeld

Braucht es Taschengeld? Ab welchem Alter? Wie viel Taschengeld ist angebracht?

Geld spielt in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle. Kinder sollten daher die Möglichkeit haben, den Umgang mit Geld früh zu erlernen. Taschengeld eignet sich als Übungsfeld zum Einteilen von Mitteln und um den Wert von Dingen kennenzulernen. Das Kind übernimmt Verantwortung und entscheidet, ob es sein Taschengeld ausgeben oder sparen möchte. In vielen Familien gewinnt das Thema Taschengeld mit dem Schuleintritt an Bedeutung. Ein guter Zeitpunkt, da das Kind nun auch Rechnen lernt und immer selbstständiger wird. Taschengeld ist eine Möglichkeit, den Umgang mit Geld früh zu lernen. Mit Kindern über Geld, Lebenskosten und Werte zu sprechen, ist ebenfalls wichtig. Gemeinsam kann überlegt werden: Woher kommt das Geld? Was für einen Stellenwert nimmt es in unserem Leben ein? Wie gehen wir mit Wünschen um?

Nicht jede Familie ist finanziell in der Lage, ihren Kindern Taschengeld zu geben oder sieht aus anderen Gründen davon ab. Wird ein Taschengeld ausgehändigt, gilt grundsätzlich: Die Höhe des Taschengeldes richtet sich nach dem Alter des Kindes und nach den finanziellen Möglichkeiten der Familie. Wie wäre es mit: Jüngere Kinder sind noch nicht geübt, langfristig zu planen und Geld über einen längeren Zeitraum einzuteilen.

Bis zur vierten Klasse ist es daher sinnvoll, das Taschengeld wöchentlich auszubezahlen. Ab dem fünften Schuljahr kann das Taschengeld monatlich ausbezahlt werden. Unabhängig von Empfehlungen ist entscheidend, dass das Taschengeld ins eigene Familienbudget passt.

  • ab sechsjährig: Fr. 1.– pro Woche
  • ab siebenjährig: Fr. 2.– pro Woche
  • ab achtjährig: Fr. 3.– pro Woche
  • ab neunjährig: Fr. 4.– pro Woche
  • zehn- und elfjährige: Fr. 25.– bis Fr. 30.– pro Monat
  • zwölf- bis vierzehnjährig: Fr. 30.– bis Fr. 50.– pro Monat

Und für Jugendliche ab ca. zwölf Jahren kann auch der Jugendlohn interessant sein. Beim Jugendlohn wird mit dem Jugendlichen vereinbart, welche Kosten gedeckt werden müssen wie z.B. Öffentlicher Verkehr, Freizeit, Kleider & Co. – weitere Informationen zum Jugendlohn findet man unter www.jugendlohn.ch.

Für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren empfehlen wir zudem das Buch Geld zu verkaufen!